Allgemeines zu Spur Null Modulen


Es gibt verschieden Modulgruppen und Modulnormen im deutschsprachigen Raum. Die gängigsten Modulnormen sind:

Eine weitere Inspirationsquelle mit sehr gute Community, findet man im Spur Null Magazin Forum. Dort werden verschiedene Selbstbauprojekte vorgestellt und man bekommt Hilfe bei Problemen, wenn es nicht so funktioniert wie gewollt. Es ist an das gleichnamige Spur Null Magazin angegliedert.


Für die Module benutzen wir die Norm des Fremo Schweiz. Jeder muss für sich entscheiden, nach welcher Norm er seine Module aufbauen möchte, bzw. ob man seine Module nach eigener Norm zusammenbaut.

Wenn man nach eigener Norm baut, ist man meistens eingeschränkt und man kann die Module nicht auf Modultreffen z.B. des Fremo oder der Arge einsetzen.

Stellprobe für das Tunnelmodul
Stellprobe für das Tunnelmodul

Einige weitere Punkte beim Modulbau sind:

- welches Anlagenthema möchte man nachbilden oder gefällt mir

- wieviel Platz steht in der Wohnung zur Verfügung

- welcher Zeitrahmen hat das Thema

- gibt es Rollmaterial für das Thema

- wo liegt der Schwerpunkt der Anlage, Betrieb, Landschaft, Rollmaterial, Details usw. (Nur die wenigsten Modellbauprofis bringen alles unter einem Hut)

- wie wird die Anlage gesteuert Analog <> Digital, welcher Hersteller

- schlussendlich, was für ein finanzieller Rahmen steht mir zur Verfügung

- .....

 

Es gibt sicher noch mehr Eckpunkte, aber das sind die Grundsätzlichsten. Wenn man alle Punkte abgearbeitet hat und diese in die gewählte Modulnorm passen, kann es schon losgehen :-)

 

Planung für das Brückenmodul
Planung für das Brückenmodul

Es wurden schon viele Anlagen, darunter auch Module, gebaut und die Fertigstellung musste, meistens auf Grund von Planungsfehlern (zu gross,  falsch gewähltes Thema, zu wenig Finanzen usw.), aufgegeben werden.

Seitdem halten wir uns Stark an den Grundsatz "Weniger ist mehr, aber dafür fertig"

 

Im Jahr 2013 gab es eine Interessante Anlagenserie über einen Spur 0 Bahnhof in der MIBA, "Von Passau nach Thürkow - von Staphan Rieche" (MIBA Link zur Ausgabe). Diese Anlage und die Philosophie dahinter, gaben den Anlass zur Modulanlage Erlbach.

Bei den Busecker Spur 0 Tagen konnte man die Anlage live betrachten und mit dem Erbauer Fachsimpeln, da war klar das wir mit dem Thema "Fränkische Nebenbahn und Erlbach" auf dem richtigen Weg sind.


Modulanlage Hopfenland


Das Hauptaugenmerk der Modulanlage "Hopfenland" mit den Bahnhöfen Frankental, Falkensee und dem Endbahnhof Mühlebach, liegt im vorbildlichen Betrieb der Anlage. Wir haben uns entschieden, die Modulgruppen relativ schmal aber dafür lang zu bauen.

Die Tiefenwirkung der Betriebsstellen ist enorm, zum anderen spart man sich jede menge Landschaftsbau - der uns auch weniger liegt.

 

 

Das Anlagenthema ist in der Epoche 3 von (1945) bis Epoche 4 (1987) angesiedelt. Die fiktive Privatbahn führt vom Übergabebahnhof Frankental Km 0 (Schattenbahnhof links im Bild) durch den Falkensteintunnel nach Falkensee, bei Km 5,5. Danach geht es weiter durch Obstgärten, über eine Stahlbrücke durch Auwiesen und Kiefernhaine zum Endbahnhof Mühlebach bei Km 10,2.

Der Betrieb wird mit Fahrzeugen der Schweizer Bundesbahn, Deutschen Bahn und diverser Privatbahnen durchgeführt - wir fahren was gefällt...

 

Da sich die Landschaften im Fränkischen und Schweizer Mittelland in etwa gleichen, können unsere Module freizügig eingesetzt werden. Die Hochbauten sollen ebenso Universell gestaltet werden. Nur bei den Signalen sind wir uns noch nicht sicher in welche Richtung es Schlussendlich geht.